STRESS WEG beschreibt den Ausgangspunkt, also erstmal nur den Wunsch nach Veränderung. In einer stressigen Überlastungssituation können wir oft kaum ausdrücken wo wir hin wollen, dafür aber genau sagen was wir nicht mehr wollen.
„Wir wollen vom Stress weg“.
Ich habe das STRESS WEG FORMAT* entwickelt, mit dessen Hilfe wir gemeinsam Deine Themen sichtbar machen, analysieren und verändern. Grundlage ist ein Modell, dass auf 4 Kreisen basiert.
– Kontrollkreis – alles was Du unter Kontrolle hast
– Einflusskreis – mit allem auf das Du Einfluss hast
– Stresskreis – mit allen Themen, die Dich akut oder dauerhaft belasten
– Akzeptanzkreis – mit den Dingen, die Du in irgendeiner Form akzeptieren kannst
Im Stresskreis befinden sich all die Themen
– bei denen wir uns überfordert fühlen, z.B. die richtige Entscheidung zu treffen.
– Stress aufgrund von Ärger, Wut oder Enttäuschung.
– Überlastung weil zu viele Themen da sind, man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
– Sorgen über die Gesundheit, Beziehung oder Zukunft.
– Gedankenkarussels („wie konnte das nur passieren?“, „warum hat er das getan?“) die wir wieder und wieder durchkauen ohne sie abschließen zu können.
Und noch viele Ursachen mehr…
Sind zu viele Themen im Stresskreis, hat der Körper keine Möglichkeit die Botenstoffe zu regulieren. Dann kommt es ….
Es ist also ein guter Plan aufzuräumen und die Themen aus dem Stresskreis zu entfernen.
Und wie schaffen wir das?
Wir bringen erstmal Ordnung ins System – in Deinen Stresskreis. Wir benennen Deine Themen und sortieren sie. Wir geben den Dingen einen Platz. Schauen nach, welche wir direkt in den Einflusskreis ziehen können oder welche in den Akzeptanzkreis verschoben werden können.
Zusätzlich gibt es ein paar ganz spezielle Orte:
– verrammelt und verschlossen (Themen, die aktuell noch nicht bearbeitet werden sollen)
– nicht meine Verantwortung (Aufgaben, die zurückgewiesen werden können)
– die Zeit arbeitet für mich (Themen, deren Auswirkung rein spekulativ sind)
– todo (Themen, an denen ich arbeiten will)
Bei Größeren Themenblöcken werden wir diese aufteilen und schauen welche Teile wir wohin verschieben können.
Dadurch, dass die Themen jetzt auf dem Tisch liegen, benannt sind und bald bearbeitet werden, haben sie bereits an Energie verloren. Erste Erleichterung stellt sich ein.
Sind alle Themen verschoben, werden wir die „todo“-Themen bearbeiten um besser für zukünftige Situationen gerüstet zu sein.
Solltest Du ein Thema haben, das Du vielleicht als zu persönlich oder auch peinlich ansiehst und deshalb nicht benennen möchtest, so können wir dennoch daran arbeiten. Du musst keine Details über das was Dich stresst bekannt geben. Es reicht wenn Du dem Thema (irgend-) einen Namen gibst. Wichtig ist, dass Du selbst weißt worum es geht. Arbeiten können wir auf Basis von Deinen Gefühlen, Bewertungen und Verhalten. Das Thema kann so innhaltlich vollkommen bei Dir bleiben. Man nennt dies kontextfreies Coaching.
* Format: so werden im NLP die Prozesse genannt, die eine Schrittfolge enthalten nach der der Prozess abläuft.
